

Herzlich willkommen zur Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach!
Sonntag, 11. Dezember, 17 Uhr Nicolas Smith, Tenor; John Lofthouse, Bass; Ensemble Ars Musica; Sankt Nikolai Chor; Leitung: Michael Mages
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Am 3. Advent steht in St. Nikolai nach 2 Jahren wieder eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach auf dem Programm (Kantaten I-III).
Einladen möchten wir Sie zu einem Einführungsabend am Donnerstag, 8. Dezember, um 19.30 im Alten Pastorat. Michael Mages wird dann über die interessante Entstehungsgeschichte des Werkes informieren und einzelne Sätze detailliert vorstellen.
Das Weihnachtsoratorium für Kinder –
Sonnabend, 10. Dezember, 16 Uhr Hier geht es zur Online-Buchung ...
Die Kirchengemeinde St. Nikolai lädt zu einem besonderen Erlebnis am Sonnabend, 10. Dezember, 16 Uhr. Zum ersten Mal in Flensburg findet eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach für Kinder statt.
Wir freuen uns auf einen beliebten Gast in St. Nikolai ...
Freitag, 16. Dezember, 20 Uhr Richard Wester trifft Michael Mages Saxophon und Flöte: Richard Wester Hier geht es zur Online-Buchung ...
Weihnachtskonzert der Cappella Sankt Nikolai
am Sonnabend, den 3. Dezember 2011 um 20 Uhr
Am 3. Dez. um 20 Uhr lädt die Cappella Sankt Nikolai, der Kammerchor an St. Nikolai, zu seinem diesjährigen Advents- und Weihnachtskonzert.
Die Zuhörer erwartet in der mit Kerzen festlich beleuchteten Nikolaikirche ein kontrastreiches und bewegendes Programm, das wunderbar geeignet ist, die Zuhörer auf die Adventszeit einzustimmen.
Die Cappella singt Werke aus vier Jahrhunderten: Bekannte Chorsätze von Michael Praetorius, Johann Eccard und Andreas Hammerschmidt, die traditionell fester Bestandteil einer Adventsmusik sind. Aber auch eher unbekannte Stücke wie die Motette „Mache Dich auf, werde Licht“ des mit Johannes Brahms befreundeten Komponisten Heinrich von Herzogenberg oder der Chorsatz „Machet die Tore weit“ des Berliner Domorganisten Alfred Becker.
Messe in h-Moll (BWV 232) von Johann Sebastian Bach am Sonntag, den 13. November 2011, 17 Uhr
mit dem Sankt Nikolai Chor Flensburg Ensemble Ars Musica und den Solisten Felix Rathgeber, Bass
KMD Michael Mages zur h-Moll-Messe:
Sankt Nikolai Chor Flensburg singt anlässlich der Einweihung des Idstedt-Denkmals zum Empfang von Prinz Joachim von Dänemark in der Bürgerhalle des Rathauses
Prinz Joachim von Dänemark hat am Samstag, den 10. September 2011 auf dem Alten Friedhof in Flensburg den Idstedt-Löwen eingeweiht, der als Denkmal an den Sieg der Dänen über die Schleswig-Holsteiner 1850 bei Idstedt erinnert. Zur Feier auf dem Friedhof kamen auch der deutsche Botschafter in Kopenhagen, Michael Zenner, der dänische Kulturminister Per Stig Møller, sein schleswig-holsteinischer Amtskollege Ekkehard Klug und Flensburgs Oberbürgermeister Simon Faber. Im Anschluss wurde ein festlicher Empfang im Rathaus ausgerichtet, dessen musikalisches Rahmenprogramm von zwei Chören gestaltet wurde: vom Männerchor der Kopenhagener Universität, dem "Studenter-Sangforeningen" und vom Sankt Nikolai Chor Flensburg. Wir begrüßten die Gäste mit "Mein Herz geht aus" und "Es tagt, der Sonne Morgenstrahl", gefolgt von der Motette "Ubi Caritas" von Maurice Duruflé. Nach den Redebeiträgen von Minister Klug und Carl Holst folgte eine dänische Motette "Skal blomsterne da visne?" von Carl Nielsen, den festlichen Abschluss bildete "Jauchzet den Herrn" von Felix Mendelssohn Bartholdy.
(Foto: Eiko Wenzel, Stadt Flensburg)
Ilze Reine aus Riga kommt zu Besuch nach Flensburg!
Im Oktober 2010 waren wir in Riga und haben mit Ilze Reine, der Organistin an der St. Johanniskirche in Riga, im Dom zu Riga die Dvorak-Messe aufgeführt. Nun kommt sie zum Gegenbesuch nach Flensburg und wird am 10. Juli 2011 an der großen Woehl-Orgel in Sankt Nikolai Kirche Werke zeitgenössischer Komponisten aus Lettland und dem Baltikum spielen. Am Samstag davor, am 9. Juli 2011 wird sie ebenfalls in der Reihe "Orgelmusik zur Marktzeit" zu hören sein. Auf beide Konzerte freuen wir uns natürlich sehr und laden alle Interessierten herzlich ein, am 9. und 10. Juli ebenfalls Gast in der Sankt Nikolai Kirche zu sein. Karten gibt für den 10. Juli gibt es ab sofort online hier oder an den bekannten Vorverkaufsstellen in Flensburg. Der Eintritt am 9. Juli ist frei, um eine Kollekte zur Unterstützung der Kirchenmusik an St. Nikolai wird aus Ausgang gebeten.
Hoffentlich sehen wir uns!
Mehr Informationen über Ilze Reine finden Sie hier ...
Herzlich willkommen zur Aufführung eines Werkes von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Entstehung wie kaum ein anderes von Mythen und Legenden überlagert ist - und gleichzeitig zu seinen beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werken gehört:
Sonntag, 3. April, 17.00 Uhr J. S. Bach: Ich hatte viel Bekümmernis Kantate Nr. 21
Zur Entstehungsgeschichte des Requiems:
Im Laufe des Jahres 1791 wurde Mozart mit der Komposition eines Requiems beauftragt und erhielt die Hälfte der Bezahlung im Voraus. Der anonyme Auftraggeber war der exzentrische Graf von Walsegg, der aus Anlass des Todes seiner Frau ein Requiem komponieren lassen und später als sein eigenes Werk ausgeben wollte.
Während der Komposition erkrankte Mozart und starb im Alter von erst 35 Jahren.
Mozarts Witwe war in finanzieller Hinsicht sehr daran gelegen, dass das unvollständige Werk abgeschlossen wurde. Sie beauftragte schließlich einen Schüler Mozarts, Franz Xaver Süßmayr, mit der Fertigstellung des Werkes. Seitdem kam die Diskussion um Süßmayrs Anteil und Ergänzungen an der Komposition nicht mehr zur Ruhe. Heute wird angenommen, dass Süssmayr auf mündliche oder schriftliche Hinweise Mozarts zurückgreifen konnten – Mozarts Witwe hat „Zettelchen“ von Mozart erwähnt. Franz Beyer legte 1971 eine komplette Neufassung des Requiems vor. Er griff vor allem in Süßmayrs Instrumentenstimmen ein und beseitigte Ungeschicklichkeiten im Satz (etwa unbeabsichtigte Quintparallelen). Seine behutsame Revision etablierte sich zusehends und wird auch bei der Flensburger Aufführung zu hören sein.
Johann Sebatian Bachs: „Ich hatte viel Bekümmernis“
Neben dem Requiem erklingt eine der frühen, sehr groß angelegten Kantaten Johann Sebatian Bachs aus der Weimarer Zeit: „Ich hatte viel Bekümmernis“. Das erhaltene originale Stimmenmaterial nennt als Tag der Aufführung den 3. Sonntag nach Trinitatis 1714. Weitere Aufführungen fanden in Bachs Köthener und Leipziger Jahren statt.
Sehr wahrscheinlich ist, dass Bach das Werk auch anlässlich seiner Bewerbung in Hamburg 1720 aufführte, denn der Hamburger Musikgelehrte Johann Mattheson äußerte sich 1725 detailliert und kritisch über die Textwiederholungen („Ich, ich, ich...“) im Eingangschor.
Wir wissen leider nicht, welcher Anlass zu der komplexen Gestalt der Kantate in der überlieferten Großform führte. Auch das Vorherrschen des Bibelwortes wirkt „altertümlich“, denn die übrigen Kantaten dieser Zeit vertonen das Bibelwort ausschließlich als Rezitativ.
Doch gerade diese Kantate zählte schon früh im 19. Jahrhundert zu den bekanntesten und beliebtesten Werken des Thomaskantors, das die Hörer in besonderer Weise angesprochen hat.
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Hier singt der Nachwuchs! an Sankt Nikolai in Flensburg
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