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Herzlich willkommen zur Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach!

 

Sonntag, 11. Dezember, 17 Uhr
J.S.Bach: Weihnachtsoratorium I-III
Marret Winger, Sopran
Manuela Mach, Alt;

Nicolas Smith, Tenor;  John Lofthouse, Bass;

Ensemble Ars Musica; Sankt Nikolai Chor;

Leitung: Michael Mages
Eintritt: 25,- (erm. 22,-)/ 22,- (19,-)/ 18,- (15,-)/ 15,- (12,-)

 

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Am 3. Advent steht in St. Nikolai nach 2 Jahren wieder eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach auf dem Programm (Kantaten I-III).
Bach schuf das Werk, das aus 6 Kantaten besteht, für die weihnachtliche Festzeit des Kirchenjahres 1734/35 (vom ersten Weihnachtstag bis zum Epiphaniasfest)
... weiter ...

 


 

Einladen möchten wir Sie zu einem Einführungsabend am

Donnerstag, 8. Dezember, um 19.30 im Alten Pastorat.

Michael Mages wird dann über die interessante Entstehungsgeschichte des Werkes informieren und einzelne Sätze detailliert vorstellen.

 


 

 

Das Weihnachtsoratorium für Kinder –
mit der Stabpuppenbühne Eckernförde

 

Sonnabend, 10. Dezember, 16 Uhr
Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder
mit der Stabpuppenbühne Eckernförde und dem Sankt Nikolai Chor;
Leitung: Michael Mages
Eintritt: Euro 8,-

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Die Kirchengemeinde St. Nikolai lädt zu einem besonderen Erlebnis am Sonnabend, 10. Dezember, 16 Uhr. Zum ersten Mal in Flensburg findet eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach für Kinder statt.
In Zusammenarbeit mit der Stabpuppenbühne Eckernförde wird das Werk in einer ca. einstündigen Aufführung vom Sankt Nikolai Chor, Solisten und dem Orchester „Ars Musica“ unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Michael Mages dargeboten.
Damit wird eine Zusammenarbeit fortgeführt, die am 9. Januar 2011 mit der Aufführung der Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz begann und auch im nächsten Jahr ihre Fortsetzung findet.
Wenn sich die Bühne öffnet, ist Maria gerade dabei, sich zu schminken, als sie vom Engel Gabriel Unglaubliches zu hören bekommt.
Die ausdrucksstarken, handgeschnitzten Puppen erzählen die gesamte Weihnachtsgeschichte, von der Verkündigung an die Hirten, dem himmlischen Engelskonzert, der Geburt im Stall bis zur Ankunft der heiligen drei Könige. Und natürlich mündet die ganze Geschichte in prachtvollen Weihnachtsjubel, wenn am Ende der Chor „Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage“ anstimmt.
Kinder ab 5 Jahren erleben auf spannende Weise die berührende Weihnachtserzählung und lernen gleichzeitig die Musik von Johann Sebastian Bach in einer kindgerechten Aufführung kennen.

 


 

Wir freuen uns auf einen beliebten Gast in St. Nikolai ...

 

Freitag, 16. Dezember, 20 Uhr
Weihnachts-Concerto

Richard Wester trifft Michael Mages
featuring Fabian Ahrens, Cello, und Hauke Kliem, Guitarre

Saxophon und Flöte: Richard Wester
Orgel: Michael Mages
Eintritt: Euro 15,- (erm. 12,-)

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Weihnachtskonzert der Cappella Sankt Nikolai 

am  Sonnabend, den 3. Dezember 2011 um  20 Uhr

Werke von A. Hammerschmidt, J. P. Sweelink, J. Eccard, J. S. Bach, E. Grieg, M. Lauridsen u.a.; Leitung und Orgel: Michael Mages
Eintritt: Euro 10,- (erm. 7,-)

Das Programm ...

 

Am 3. Dez. um 20 Uhr lädt die Cappella Sankt Nikolai, der Kammerchor an St. Nikolai, zu seinem diesjährigen Advents- und Weihnachtskonzert.

 

Die Zuhörer erwartet in der mit Kerzen festlich beleuchteten Nikolaikirche ein kontrastreiches und bewegendes Programm, das wunderbar geeignet ist, die Zuhörer auf die Adventszeit einzustimmen.


Michael Mages spielt auf der barocken Nikolaiorgel die große Choralfantasie „Nun komm der Heiden Heiland“ von Nicolaus Bruhns. Dieser bedeutende Komponist des 17. Jahrhunderts wirkte an St. Marien in Husum, bevor er 1697 im Alter von erst 32 Jahren früh verstarb.

 

Die Cappella singt Werke aus vier Jahrhunderten: Bekannte Chorsätze von Michael Praetorius, Johann Eccard und Andreas Hammerschmidt, die traditionell fester Bestandteil einer Adventsmusik sind. Aber auch eher unbekannte Stücke wie die Motette „Mache Dich auf, werde Licht“ des mit Johannes Brahms befreundeten Komponisten Heinrich von Herzogenberg oder der Chorsatz „Machet die Tore weit“ des Berliner Domorganisten Alfred Becker.


So spannt sich ein abwechslungsreicher und stimmungsvoller Reigen von geistlicher Chormusik vom Beginn der evangelischen Kirchenmusik bis zur Gegenwart: Von Bartholomäus Gesius und Heinrich Schütz (Geistliche Chormusik von 1648), über hochromantische Werke von Edvard Grieg und Heinrich Kaminsky bis zu der zeitgenössischen und hochexpressiven Vertonung „O magnum mysterium“ des in den USA wirkenden Komponisten Morten Lauridsen – ein Werk, das die Cappella Sankt Nikolai schon vor einigen Jahren mit großem Erfolg in ihr Repertoire aufgenommen hat.

 


 

Messe in h-Moll (BWV 232)

von Johann Sebastian Bach

am Sonntag, den 13. November 2011, 17 Uhr

 

mit dem Sankt Nikolai Chor Flensburg

Ensemble Ars Musica

und den Solisten

Antje Bitterlich, Sopran;

Manuela Mach, Alt;

Martin Hundelt, Tenor;

Felix Rathgeber, Bass


Eintritt: 25,- (erm. 22,-)/ 22,- (19,-)/ 18,- (15,-)/ 15,- (12,-)

 

 

KMD Michael Mages zur h-Moll-Messe:

Erst 61 Jahre nach Bachs Tod, im Jahr 1811, begann Carl Friedrich Zelter, der Leiter der Berliner Singakademie, mit der Einstudierung von Teilen der Messe.
In einem Brief urteilte er, dass diese „wahrscheinlich das größte musikalische Kunstwerk ist, dass die Welt gesehen hat“.
Bis 1812 hatte die Singakademie schließlich nach und nach die ganze Messe einstudiert, aber an eine öffentliche Aufführung war nicht zu denken – dafür erschien das Werk als zu schwierig.

Erst 1835 fand unter Zelters Nachfolger Rungenhagen eine öffentliche Aufführung statt.
Die Schwierigkeit der Messe führte jedoch zu massivem Widerspruch vieler Chormitglieder und schließlich auch zu Austritten – zuletzt sangen nur (!) 160 Choristen das Werk, etwa halb so viele wie bei der ersten Aufführung der Matthäus-Passion 1829.

Und es sollten noch einmal 20 Jahre bis zu einer erneuten Aufführung vergehen. Erst danach setzte sich das Werk durch und erregte Staunen und Bewunderung – bis heute wird die Messe mit Recht und ganz im Geiste Zelters als eines der größten Werke der Musikgeschichte bezeichnet.

Über ihrer Entstehungsgeschichte liegt ein geheimnisvolles Dunkel.
Bachs Tätigkeit in seinen letzten Lebensjahren wurde schon oft unter dem Aspekt „Sammeln und Bewahren“ beschrieben – so auch bei der h-Moll Messe, die er erst gegen Ende seines Lebens als Gesamtwerk fertig stellte. Wir wissen nicht einmal, ob Bach überhaupt an eine Gesamtaufführung des Riesenwerkes jemals gedacht hat.
Ist die „Sichtung des Lebenswerkes“ also Ausdruck dessen, dass er die wichtigsten seiner Werke der Nachwelt überliefern wollte?
Nicht nur angesichts der Dimensionen der h-Moll Messe muss man bezweifeln, ob diese Fragestellung eine ausreichende Begründung liefert.
So gibt es gute Gründe für die Vermutung, dass Bach mit diesem Werk ausloten wollte, was menschlicher Geist im Reich der Musik zu leisten imstande ist.
Dies gilt für das Ausschöpfen der unendlich zahlreichen satztechnischen Möglichkeiten, die die abendländische Musikgeschichte hervorbrachte und über die Bach in einzigartiger Weise verfügte. Dies gilt aber auch für die symbolische Darstellung von Glaubensinhalten mit den Mitteln der Musik, die Bach bei der Komposition der Messe souverän umsetzte.

 

 


 

Sankt Nikolai Chor Flensburg singt anlässlich der Einweihung des Idstedt-Denkmals zum Empfang von Prinz Joachim von Dänemark in der Bürgerhalle des Rathauses

 

Prinz Joachim von Dänemark hat am Samstag, den 10. September 2011 auf dem Alten Friedhof in Flensburg den Idstedt-Löwen eingeweiht, der als Denkmal an den Sieg der Dänen über die Schleswig-Holsteiner 1850 bei Idstedt erinnert.

Zur Feier auf dem Friedhof kamen auch der deutsche Botschafter in Kopenhagen, Michael Zenner, der dänische Kulturminister Per Stig Møller, sein schleswig-holsteinischer Amtskollege Ekkehard Klug und Flensburgs Oberbürgermeister Simon Faber.

Im Anschluss wurde ein festlicher Empfang im Rathaus ausgerichtet, dessen musikalisches Rahmenprogramm von zwei Chören gestaltet wurde: vom Männerchor der Kopenhagener Universität, dem "Studenter-Sangforeningen" und vom Sankt Nikolai Chor Flensburg.

Wir begrüßten die Gäste mit "Mein Herz geht aus" und "Es tagt, der Sonne Morgenstrahl", gefolgt von der Motette "Ubi Caritas" von Maurice Duruflé. Nach den Redebeiträgen von Minister Klug und Carl Holst folgte eine dänische Motette "Skal blomsterne da visne?" von Carl Nielsen, den festlichen Abschluss bildete "Jauchzet den Herrn" von Felix Mendelssohn Bartholdy.

 

(Foto: Eiko Wenzel, Stadt Flensburg)

 

 


 

Ilze Reine aus Riga kommt zu Besuch nach Flensburg!

 

Im Oktober 2010 waren wir in Riga und haben mit Ilze Reine, der Organistin an der St. Johanniskirche in Riga, im Dom zu Riga die Dvorak-Messe aufgeführt.

Nun kommt sie zum Gegenbesuch nach Flensburg und wird am 10. Juli 2011 an der großen Woehl-Orgel in Sankt Nikolai Kirche Werke zeitgenössischer Komponisten aus Lettland und dem Baltikum spielen.

Am Samstag davor, am 9. Juli 2011 wird sie ebenfalls in der Reihe "Orgelmusik zur Marktzeit" zu hören sein.

Auf beide Konzerte  freuen wir uns natürlich sehr und laden alle Interessierten herzlich ein, am 9. und 10. Juli ebenfalls Gast in der Sankt Nikolai Kirche zu sein.

Karten gibt für den 10. Juli gibt es ab sofort online hier oder an den bekannten Vorverkaufsstellen in Flensburg. Der Eintritt am 9. Juli ist frei, um eine Kollekte zur Unterstützung der Kirchenmusik an St. Nikolai wird aus Ausgang gebeten.

 

Hoffentlich sehen wir uns!

 

Mehr Informationen über Ilze Reine finden Sie hier ...

 


 

Herzlich willkommen zur Aufführung eines Werkes von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Entstehung wie kaum ein anderes von Mythen und Legenden überlagert ist - und gleichzeitig zu seinen beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werken gehört:

 

Sonntag, 3. April, 17.00 Uhr
W. A. Mozart: Requiem
und

J. S. Bach: Ich hatte viel Bekümmernis Kantate Nr. 21
Marret Winger, Sopran; Manuela Mach, Alt;
Martin Hundelt, Tenor; Julian Redlin, Bass
Ensemble Ars Musica · Sankt Nikolai Chor
Leitung: Michael Mages
Eintritt: 25,- (erm. 22,-)/ 22,- (19,-)/ 18,- (15,-)/ 15,- (12,-)

 

 


 

Zur Entstehungsgeschichte des Requiems:

 

Im Laufe des Jahres 1791 wurde Mozart mit der Komposition eines Requiems beauftragt und erhielt die Hälfte der Bezahlung im Voraus. 
Der anonyme Auftraggeber war der exzentrische Graf von Walsegg, der aus Anlass des Todes seiner Frau ein Requiem komponieren lassen und später als sein eigenes Werk ausgeben wollte.

 

Während der Komposition erkrankte Mozart und starb im Alter von erst 35 Jahren.

 

Mozarts Witwe war in finanzieller Hinsicht sehr daran gelegen, dass das unvollständige Werk abgeschlossen wurde. Sie beauftragte schließlich einen Schüler Mozarts, Franz Xaver Süßmayr, mit der Fertigstellung des Werkes.

Seitdem kam die Diskussion um Süßmayrs Anteil und Ergänzungen an der Komposition nicht mehr zur Ruhe. 
Heute wird angenommen, dass Süssmayr auf mündliche oder schriftliche Hinweise Mozarts zurückgreifen konnten – Mozarts Witwe hat „Zettelchen“ von Mozart erwähnt.

Franz Beyer legte 1971 eine komplette Neufassung des Requiems vor. Er griff vor allem in Süßmayrs Instrumentenstimmen ein und beseitigte Ungeschicklichkeiten im Satz (etwa unbeabsichtigte Quintparallelen). Seine behutsame Revision etablierte sich zusehends und wird auch bei der Flensburger Aufführung zu hören sein.

 

Johann Sebatian Bachs: „Ich hatte viel Bekümmernis“

 

Neben dem Requiem erklingt eine der frühen, sehr groß angelegten Kantaten Johann Sebatian Bachs aus der Weimarer Zeit: „Ich hatte viel Bekümmernis“.

Das erhaltene originale Stimmenmaterial nennt als Tag der Aufführung den 3. Sonntag nach Trinitatis 1714. Weitere Aufführungen fanden in Bachs Köthener und Leipziger Jahren statt.

 

Sehr wahrscheinlich ist, dass Bach das Werk auch anlässlich seiner Bewerbung in Hamburg 1720 aufführte, denn der Hamburger Musikgelehrte Johann Mattheson äußerte sich 1725 detailliert und kritisch über die Textwiederholungen („Ich, ich, ich...“) im Eingangschor.

 

Wir wissen leider nicht, welcher Anlass zu der komplexen Gestalt der Kantate in der überlieferten Großform führte. Auch das Vorherrschen des Bibelwortes wirkt „altertümlich“, denn die übrigen Kantaten dieser Zeit vertonen das Bibelwort ausschließlich als Rezitativ.

 

Doch gerade diese Kantate zählte schon früh im 19. Jahrhundert zu den bekanntesten und beliebtesten Werken des Thomaskantors, das die Hörer in besonderer Weise angesprochen hat.

 
(Michael Mages)

 


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