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Marco Enrico Bossi

1861 - 1925

 

Bossi entstammte einer italienischen Musikerfamilie; sein Vater Pietro war Organist am Dom in Salò.

Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Liceo Musicale in Bologna und am Mailänder Konservatorium, wo Francesco Sangalli (Klavier), Amilcare Ponchielli (Komposition) und Polibio Fumagalli (Orgel) zu seinen Lehrern zählten.

 

1881 wurde er zum Chorleiter und Organisten am Dom zu Como ernannt. Neun Jahre später wurde er Professor für Orgel und Harmonielehre am Konservatorium von Neapel. Darüber hinaus arbeitete er als Direktor an Konservatorien in Venedig (1895-1901), Bologna (1902-1911) und Rom (1916-1923).

 

Auf seinen zahlreichen internationalen Konzertreisen kam er mit den bedeutendsten Organisten seiner Zeit in Kontakt. Stellvertretend seien hier César Franck, Marcel Dupré, Alexandre Guilmant, Joseph Bonnet, Camille Saint-Saëns, Charles Courboin und Karl Straube genannt.

 

Marco Enrico Bossis kompositorisches Schaffen umfasst mehr als 150 Werke verschiedener Gattungen (Orchester, fünf Opern, Oratorien, Chormusik, Kammermusik, sowie zahlreiche Klavier- und Orgelwerke).

 

Der Großteil seiner Kompositionen ist bis heute wenig bekannt, mit Ausnahme einer Reihe von Orgelwerken.

 

Quelle: Wikipedia